Arbeitsrecht -> Betriebsübergang

Sogenannte Betriebsübergänge sind gerade in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen an der Tagesordnung.

Was geschieht, wenn mein Arbeitgeber seinen Betrieb verkauft?
Was ist mit den bisherigen Arbeitsbedingungen (Lohn/Wochenarbeitszeit etc.)?
Gelten die Tarifverträge weiter?
Was ist mit meiner Betriebszugehörigkeit?

Häufig verlangt der Übernehmer den Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages oder teilt mit, dass Tarifverträge fortan keine Gültigkeit mehr haben.

Nicht selten verzichten unerfahrene Arbeitnehmer auf ihnen gesetzlich zustehende Rechte.
Gerade in einer solchen Situation ist Kompetenz gefragt, um nicht bei einem solchen Betriebsübergang wirtschaftliche Nachteile zu erleiden. Der Gesetzgeber hat genau für diesen Fall ein umfangreiches und komplexes System von Schutzregelungen für Arbeitnehmer geschaffen, bspw. § 613 a BGB.

Wichtig ist hier für den Einzelnen, nicht übereilt Zugeständnisse an den neuen Arbeitgeber zu machen, sondern sich schnellstmöglich über seine Rechte und Pflichten zu informieren.

Während der Dauer eines befristeten Arbeitsverhältnisses ist grundsätzlich auch eine Kündigung möglich. Auch eine solche Kündigung kann durch das Arbeitsgericht auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüft werden. Denken Sie also daran, rechtzeitig den Anwalt zu konsultieren, damit innerhalb der dreiwöchigen Klagefrist auch Kündigungsschutzklage erhoben werden kann.