Arbeitsrecht -> Kündigung

Eine Kündigung stellt den betroffenen Arbeitnehmer regelmäßig vor eine ganze Reihe von Problemen und Fragen:

Was kann ich gegen eine Kündigung unternehmen?
Muss ich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben?
Muss der Arbeitgeber eine Abfindung zahlen ?
Droht eine Sperre des Arbeitslosengeldes?
Werden Abfindungen angerechnet?

Bei Kündigungen, Aufhebungsverträgen, Abmahnungen, Versetzungen und bei Mobbing sollte auf professionale Hilfe auf gar keinen Fall verzichtet werden.

Im Kündigungsschutzprozess wird über die Wirksamkeit der Kündigung und auch über Abfindungen verhandelt.

Um Kündigungsschutzverfahren und die damit einhergehenden Prozessrisiken auszuschließen, werden Arbeitnehmer häufig veranlasst, einen Aufhebungsvertrag zu schließen. Es sollte auf keinen Fall ohne vorherige anwaltliche Beratung irgendeine Unterschrift geleistet werden, Erst recht nicht unter einen Aufhebungsvertrag. Denn in diesem Fall sind Verhandlungen über Abfindungen und sonstige Zahlungen/Vergünstigungen nahezu aussichtlos.

Der Ausspruch von Kündigungen wird häufig durch Abmahnungen und/oder Versetzungen vorbereitet. Daher sollte bereits bei einer Abmahnung eine anwaltliche Beratung erfolgen.

Wichtig ist in jedem Fall die sofortige Kontaktaufnahme nach Erhalt der Kündigung.

Die Erfahrung zeigt, dass es sich fast immer lohnt, gegen eine Kündigung vorzugehen. Hierbei muss jedoch Einiges beachtet werden, da das Arbeitsrecht mit einer Vielzahl von Fristen durchsetzt ist, deren Nichtbeachtung zu gravierenden Nachteilen führen kann.
So sollte bspw. gegen eine Kündigung spätestens 3 Wochen ab Zugang Klage erhoben werden, da sonst Einwendungen aus dem Kündigungsschutzgesetz nicht mehr vorgebracht werden können.